Delicious London!

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Wahrscheinlich denken die meisten von euch bei englischem Essen nicht unbedingt an kulinarische Highlights. Vielleicht denkt ihr an fettige Fish & Chips mit Essig? Oder an eine britische Tea Time? Oder an ungesundes Fast Food? Natürlich findet man die englischen Klassiker an jeder Ecke in London, aber man sollte der britischen Küche doch ein wenig mehr Offenheit und Aufmerksamkeit schenken, um sich – sowohl durch die Klassiker – als auch durch andere absolute Leckerbissen probieren zu können!

Für einen guten Start in den Tag braucht man – klar, was auch sonst – ein ordentliches englisches Frühstück. Vermutlich ist nicht jeder unbedingt der Typ für ein herzhaftes Frühstück, aber ich persönlich LIEBE es! Unser erstes „full english breakfast“ gab’s in einem gemütlichen Pub (Sussex, Nähe Leicester Square).


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Es gab also 2 Spiegeleier, gebratene Tomaten und Champignons, baked beans, Bacon, Sausages, Toast und Butter. Dazu eine große Tasse Earl Grey mit Milch! Glaubt mir, nach einem solchen Frühstück ist man gestärkt und kann in Ruhe die Stadt erkunden!

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Nach jeder Menge Sight Seeing, Shopping und netten Begegnungen, musste selbstverständlich auch eine Tea Time her! Und weil wir nach ausgiebigem Shopping sowieso gerade im Luxus-Kaufhaus Harrods waren, ließen wir uns im zauberhaften Disney-Bereich nieder, um in den Genuss des Klassikers zu kommen.

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Standesgemäß gab es ein Kännchen Earl Grey (mit losen Teeblättern in der Kanne, den Tee gießt man als vorher durch ein Sieb in seine Tasse), dazu noch warme, fluffige Scones (ein typisches Hefegebäck), ein Gläschen Himbeermarmelade und clotted Cream. Clotted Cream ist eine Art Rahm, geschmacklich erinnert es an eine Mischung aus Sahne und Butter und ist in etwa vergleichbar mit Creme Double (quasi eine extra sahnige Art von Creme Fraiche). Die hefigen Scones mit Rosinen in Kombination mit der clotted Cream und der Marmelade  ist einfach himmlisch!! Unbedingt probieren!

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So wie der Tag angefangen hat, ließen wir ihn auch ausklingen – im Pub 🙂 !. Zum  Bier gab’s bei uns eine kleine Snackplatte. Übrigens haben es englische Pubs so an sich, dass man am Tisch nicht bedient wird. Wer ein kühles Bier möchte, muss dafür auch was tun und es an der Theke bestellen.

K1024_DSCN1504Es gab u.a. Onion Rings, Chickenwings, geröstetes Knoblauchbrot, Nachos mit Salsa, Sour Creme und Guacamole und Potatoe Wedges mit Barbecuesoße. Als Snack im Pub optimal!

Da wir große Fans von Jamie Oliver sind, gönnten wir uns auch zwei Besuche in zwei unterschiedlichen Restaurants von ihm. Das erste Restaurant, welches wir besuchten, war das Barbecoa.

K1024_DSCN1618Das schicke Barbecoa liegt in der Nähe der St. Pauls Cathedral und ist mehr als nur ein Steakhouse. Es wird besonders viel Wert auf die Auswahl des Fleisches gelegt. Das Ambiente ist schick und modern. Wir haben einige Wochen zuvor online einen Tisch reserviert und wurden sehr herzlich durch drei Personen begrüßt (eine Dame am Empfangscounter, ein Mitarbeiter, der uns die Jacken abnahm und ein netter junger Mann, der sich als unser „personal waiter“ vorstellte). Nachdem wir zum Tisch geführt wurden und einen ersten Blick auf die Speisekarte geworfen haben, wurden wir fachmännisch beraten… 😀 Letztendlich gab es bei uns Burger mit hausgemachten Pommes und Rinderfilet auf gemischtem, mariniertem Gemüse. Unglaublich lecker! Und der Service… unser „persönlicher Kellner“ ist uns fast nicht von der Seite gewichen… (nein, aufdringlich war er nicht, nur SEHR aufmerksam!). Das hat selbstverständlich auch seinen Preis. Ein Hauptgang kostet zwischen 19 £ – 40 £ (umgerechnet etwa 26€ – 55€). London ist ja nicht unbedingt die günstigste Stadt, aber das ist auch für Londoner Verhältnisse viel. Trotzdem, wenn man sich mal etwas besonderes gönnen möchte, dann besucht Jamie Oliver’s Barbecoa! Ihr werdet es nicht bereuen!

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Ein paar Tage später folgte dann unser zweiter Besuch eines Jamie Olver Restaurants. Diesmal in der wunderbaren Atmosphäre von Covent Garden! Dieser Bezirk ist vor allem für das königliche Opernhaus und die ehemaligen, riesigen Gemüse- und Markthallen bekannt. In den großen Markthallen findet man sämtliche Shops mit außergewöhnlichen Dingen, süße Cup Cake-Läden….

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…und eben auch Jamie Oliver’s Union Jack’s.

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Das Restaurant inmitten der lebendigen Atmosphäre von Covent Garden ist weniger schick als das Barbecoa, eher ein sehr lockeres Ambiente. Leider kann man dort nicht reservieren, deshalb kann es schon mal vorkommen, dass man entweder eine Wartezeit auf sich nehmen muss oder zu einem späteren Zeitpunkt oder an einem anderen Tag wieder kommen muss. Beim zweiten Anlauf hatten wir dann Glück und auch einen Tisch ergattert. Beim Blick auf die Speisekarte zeigt sich schon: Hier ist es günstiger als im Barbecoa.

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Das Union Jack’s will mit seinem Konzept die typische, englische Küche etwas modernisieren. Neben den britischen Klassikern werden aber auch Pizzen aus dem Holzofen serviert. Bei uns gab es folgende Leckereien:

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 Lammsteak auf scharfem Kürbis mit Chicoree und frischer Minzsoße (15 £)

K1024_DSCN1902„Empire Chicken“, indisch gewürzt mit „bombay potatoes“, Möhrensalat mit Kümmel und Koriander und einer frischen Joghurtsoße (15,75 £)

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 Kotelette vom Schwein mit „winter bubble & squeak“ (verschiedenes Gemüse), in Bier marinierten Zwiebeln und Senf (14,50 £)

Alles in allem auch unglaublich lecker! Vor allem in der tollen Atmosphäre (ja, ich weiß, ich wiederhole mich…), im Covent Garden finden auch oft kleinere Konzerte statt und man kann durch die verglaste Abtrennung des Restaurants auch ganz wunderbar Leute beobachten… 😉

Übrigens gibt’s für Süßigkeiten-Liebhaber einen unfassbar großen M&M’s Shop am Piccadilly Circus. Dort könnt ihr euch von den hunderten verschiedenen Farben inspirieren lassen und M&M’s in ALLEN Variationen kaufen!

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Mag sein, dass London nicht unbedingt das größte kulinarische Mekka ist, aber die englische Metropole hat weitaus mehr zu bieten als klassische Fish & Chips und ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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5 Gedanken zu “Delicious London!

  1. Juhu Jacueline,

    da bist du mir schon wieder was voraus – London! Kulinarisch wäre es zwar nicht unbedingt meines wie ich auf deinen Bildern sehe, außer bei Jamie Olivers Restaurants könnte ich nicht nein sagen, aber definitiv gibt es dort sicher etwas auch für mich, damit ich nicht verhungern würde.
    Sehr schön sieht es dort aus und gemütlich. Ich hoffe heuer noch schnell mal rüber fliegen zu können zu meinen Geburtstag. Mal sehen…
    Liebe Grüße Tanja

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